Feuerwehr Büsum

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Hubrettungsfahrzeug

Ausrüstung

Hubrettungsfahrzeug für Büsum
Diese Seite wird laufend aktualisiert, sobald es Neuigkeiten gibt...
(Stand Mai 2012)

Drehleiter gefordert seit Anfang der 70´er Jahre
Vorwort:
Seit 1972 weist die Freiwillige Feuerwehr die Gemeinde Büsum daraufhin, dass im Ort ein eigenes Hubrettungsgerät benötigt wird.
Damals begann sich das Ortsbild stark zu verändern. Bis heute wuchs der Kurort von einem beschaulichen Fischerdorf, zu einer touristischen Hochburg, mit steigender Anzahl von Gästebetten und einer immer dichteren Bebauung in Ortskern. Zu den rund 5000 Einwohnern Büsums kommen ca. 15.000 Gästebetten und 1.300 Zweitwohnungen. Mit Jährlich 1,2 Millionen Übernachtungen zählt der Kurort zu den Größten an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste. Somit halten sich temporär oft über 15.000 - 25.000 Menschen in unserem Einsatzgebiet auf. Diverse Kureinrichtungen, wie zwei Mutter-Kind-Kurheime, Jugendherberge, DRK Altenheim mit Pflegestation, Sozialverband, Ev. Seniorenerholungswerk, sind neben mehreren Hotels und Pensionen, ca. 90 gastronomischen Betrieben, einem Meerwasser-Hallenbad, Kurhaus, Gewerbegebiet, Landeshafen mit Fischerei, Helgolandverbindung und zwei Bootswerften, Seglerhafen und Getreideumschlag, - sowie Schulen, mehreren Turnhallen, einer Bahnverbindung, Tankstellen, Autowerkstätten, einen nahegelegenen Verkehrsflugplatz, 10 Supermärkte, zahlreiche Geschäfte und weitere Einrichtungen gibt es mitlerweile in Büsum. Aktuell entstehen weitere Häuser z.B. für barrierefreies Wohnen, Hotels und Apartmenthäuser werden neu gebaut oder sind in Planung. Überschaubare zweigeschossige Häuser, weichen zunehmend mehrgeschossigen Komplexen.


Die Fakten:
Nach § 2 BrSchG haben die Gemeinden den örtlichen Verhältnissen angemessene leistungsfähige öffentliche Feuerwehren zu unterhalten. Die Ausrüstung richtet sich nach der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner, der Größe des zu schützenden Bereichs, der Brandbelastung der in ihm vorhandenen Gebäude und Anlagen, sonstigen anderen Gefahren, der topographischen Lage und der Löschwasserversorgung.
Laut Feuerwehrbedarfsplan der 2009 neu erstellt wurde, müsste ein Hubrettungsfahrzeug in Büsum vorgehalten werden.
In diesen Bedarfsplan werden Gemeinden in Risikoklassen eingestuft. Für Büsum sind Kriterien der Risikoklasse 3 + 4 maßgebend. z.B. Altenpflegeheim, Wohn u. Mischgebiet mit Hochhäusern oder Beherbergungsbetriebe über 200 Betten.
Die Hilfsfrist für Feuerwehren beträgt in Schleswig-Holstein zehn Minuten. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Notruf in der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle entgegengenommen wird und endet mit dem Eintreffen an der Einsatzstelle und dem Tätigwerden der Feuerwehr. Die Hilfsfrist unterteilt sich in die Gesprächs- und Dispositionszeit in der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle
, die Ausrückezeit nach Alarmierung der Einsatzkräfte und die Anfahrtszeit. Der dichteste Drehleiterstandort ist bisher in der Kreisstadt Heide, die in Idealfall ca. 20-30 Minuten nach Büsum braucht, was also keine Option ist.

Quellen & weitere Informationen: ( Merkblatt Risikoklassen - Landesbauordnung - Landesvorschriften SH - Rettungsgeräte )


Wann kommt endlich das benötigte Hubrettungsgerät ?..
Der bisherige Lauf der Dinge...

Hubrettungsgerät

Nachtrag: 30.05.2011
Gemeinde plant Anschaffung und Finazierung für 2013/14

Beschluss:
Die Anschaffung einer Drehleiter ist in die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2013/2014 aufzunehmen.
Die Freiwillige Feuerwehr Büsum möge in Zusammenarbeit mit der Verwaltung ein Liegenschaftskataster mit den Brandschutzschwerpunkten erstellen und die Hauseigentümer intensiv über passive Brandschutzmaßnahmen beraten.
Die Spendeaktion von Karl-Henry Preiß wird unterstützt.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig

Niederschrift der öffentliche Sitzung - Hauptausschuss der Gemeinde Büsum vom 03.05.2011 als PDF

Nachtrag: 05.05.2011
Bericht der Dithmarscher Landeszeitung 05.05.2011
"Drehleiter kommt frühestens 2013"


Nachtrag 03.05.2011
Öffentliche Hauptausschusssitzung der Gemeinde Büsum

Im öffentlichen Teil der Hauptausschusssitzung am 03.Mai wurde das Thema Hubrettungsfahrzeug für die Feuerwehr der Gemeinde Büsum erneut von den Gemeindevertretern beratschlagt. Die Politiker sahen außer frage gestellt die Notwendigkeit einer Drehleiter. Ein mittelfristiger Finanzierungsplan soll erarbeitet werden und eine Drehleiterbeschaffung für das Jahr 2013 oder 2014 reingenommen werden. Ob und wie das realisierbar ist, wird nun wieder der Finanzausschuss der Gemeinde beraten. Auch soll die Frage der Wirtschaftlichkeit einer Gebrauchten oder neuen Drehleiter im Finanzausschuss geprüft werden, was mit in die Entscheidungsfindung einfließen soll. Einig war man sich hinsichtlich der Spendenaktion, die von Karl-Henry Preiß ins leben gerufen wurde. Diese Aktion wollen alle Parteien, parallel zu den eigenen Anstrengungen zu dieser Sache, unterstützen.
(Bericht: Pressebeauftragter J.Albrecht)


Nachtrag: 02.05.2011
Pressebericht der Dithmarscher Landeszeitung
"Ein Dreh für die Drehleiter"


Nachtrag: 21.04.2011
Termin Gemeindevertretersitzung Büsum am 03.05.2011
Behandelt wird unter Punkt 5. " Erwerb einer Drehleiter für die Freiwillige Feuerwehr Büsum"

Nachtrag: 18.04.2011
Sammelaktion für Drehleiter
Karl-Henry Preiß ruft Spendenaktion für Drehleiter ins leben

Nachtrag: 02.04.2011
Pressebericht der Dithmarscher Landeszeitung
"Wer zu hoch wohnt hat pech gehabt"

Nachtrag: 03.07.2010
Gebrauchtfahrzeuge in Augenschein genommen.

Unsere Gemeinde hatte die Büsumer Feuerwehr beauftragt, sich zwei gebrauchte Drehleitern anzusehen, für die Angebote vorlagen. Vom 30.06.bis 01.07. fuhren hierzu sechs Kameraden nach Herbolzheim und Karlsruhe. Der Gemeinevertretung wurde eine Kaufempfehlung vorgelegt.



Nachtrag: 17.01.2010
Auszug der Jahreshauptversammlung 2010

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Büsum, am Samstag den 16.01.2010, erschienen 39 Aktive und 12 Ehrenmitglieder. Auch Bürgermeister Maik Schwartau war als oberster Dienstherr der Wehr anwesend. Er überbrachte während dieser Versammlung eine wichtige Nachricht der Gemeindevertretung, die das Brandschutzwesen im Ort und darüber hinaus, wesentlich verbessern könnte: Die Beschaffung eines Hubrettungsfahrzeugs.
Wenn sich etwas Akzeptables findet, hofft man schnellstens bzw. spätestens im Jahr 2011 mit der Beschaffung eines solchen Hubrettungsgerätes für die Gemeinde Büsum. So der Bügermeister bei dieser Jahreshauptversammlung.



Nachtrag: Dez. 2009
Aufgrund von Brandschutzbestimmungen des Landes Schleswig-Holsteins, Vorschriften und Erlasse
(z.B. Landesbauordnung - Ausrüstung einer Feuerwehr 2.2), wurde 2009 die Wehrführung durch die Gemeinde aufgefordert, einen Feuerwehrbedarfsplan für Büsum aufzustellen. Hierbei stellte sich heraus, dass ein Hubrettungsfahrzeug benötigt wird. Auch seitens des Kreises Dithmarschen wurden alle Gesichtspunkte des Ortes eingehend geprüft. Hier bestätigte sich, dass ein Hubrettungsfahrzeug in Büsum vorgehalten werden müsste.

Soch hoch kommt die Freiwillige Feuerwehr Büsum bisher nicht mit einer Leiter. Denn ein Hubrettungsfahrzeug gibt es im Umkreis von 20km nicht. Hohe Gebäude jedoch reichlich. Das Foto Entstand bei einer Vorfürung einer DLK im Jahr 2005 in Büsum.

Nachtrag: 20.01.2008
Zwischeninformation

Ein solches Rettungsgerät steht schon seit Jahrzehnten im Mehrjahresplan. Derzeit ist die Beschaffung einer Drehleiter oder eines anderen Hubrettungsgerätes für die Freiwillige Feuerwehr von der Gemeinde Büsum, aufgrund der finanziellen Situation, aufgeschoben... Gebäude größeren Umfanges kommen jedoch jährlich hinzu.


Hubrettungsgerät

Vorführung 19.10.2005
Metz DLK23-12 und Teleskopmastbühne TK32
Am 19.10.2010 stellte die Firma Metz der Gemeinde Büsum ein Drehleiter-Korb DLK 23/12 und eine Teleskopmastbühne vor. Viele Gemeindevertreter und Feuerwehrleute schauten sich interessiert die Demonstration der modernen Rettungsgeräte an. Die große Reichweite und Flexibilität der modernen Rettungsgeräte, ermöglichen ein großes Maß an Einsatzmöglichkeiten. In dem angebrachten Korb der Leiter können 3, in dem des Teleskopmasts mind. 4 Personen einsteigen bzw. schnell aus großer Höhe in Sicherheit gebracht werden. Für welches Gerät oder welchen Hersteller man sich entscheidet, und ob die Gemeinde überhaupt ein solches Rettungsmittel beschafft, ist noch offen. (Fotos/Bericht: Jens Albrecht)




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Vorführung Sommer 2005:
IVECO Magirus Vorführung DLK 23-12 CS
Auch die Firma Magirus stellte 2005 eine moderne Drehleiter DLK 23-12 CS vor. Am Objekt Vitamaris, wurde das Hubrettungsfahrzeug genau unter die Lupe genommen und ausgiebig auf Einsatzbereitschaft getestet.Beeindruckend war die geringe Aufstellfläche für die Abstellstützen. Auch die Möglichkeiten zur Anbringung von Gerätschaften am Drehleiterkorb, wie Krankentragenhalterung, Halterung für einen E-Lüfter, Lösch-Wassermonitor, Halterung für Beleuchtungsgerätschaften, Stromversorgung im Arbeitskorb zum sicheren arbeiten mit E-Werkzeugen im Drehleiterkorb, waren sehr durchdacht.


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Nachtrag: 2004
Bekanntmachung auf Mitgliederversammlung
Bei einer Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Büsum im Vereinslokal „Zur Erholung“, gab der damalige Bürgermeister Volker Johann bekannt, dass die Gemeinde Büsum beabsichtige, eine Drehleiter zu beschaffen. Aufgrund der finanziellen Lage, wurde das Vorhaben dann 2004 für zwei Jahr aufgeschoben und im Jahre 2006 erneut für ca. 2 Jahre aufgeschoben, hieß es damals...



Nachtrag: 1980
Eine Anhängeleiter
AL 16/4 wurde statt DLK 23/12 im Jahre 1980 beschafft. Im allgemeinen sind Anhängeleitern sehr unflexibel, denn wo Sie aufgebaut ist muss Sie auch erst mal stehen bleiben. Alleine das in Stellung bringen, dauert ohne Anfahrt zur Einsatzstelle ca. 10 Minuten und ist sehr Kräftezehrend, bevor man überhaupt mit der eigentlichen Arbeit begonnen hat.

AL 16/4

Vorführung Sommer 1978 in Büsum
Metz DLK 23-12 Mercedes-Benz und TLF 24
Im Jahre 1978 strebte die Gemeinde Büsum den Kauf einer Drehleiter an. Die Firma Metz präsentierte sich mit einer neuen Drehleiter 23-12 und einem Tanklöschfahrzeug. Die Fotos zeigen die Demonstration des Geräts am alten Feuerwehrgerätehaus Lehnsweg. (Fotos: Ehrenwehrführer Hans Hartmann Sen.)


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Damals ging es los:
Seit 1972 weist die Freiwillige Feuerwehr die Gemeinde Büsum daraufhin, dass im Ort ein eigenes Hubrettungsgerät benötigt wird. Damals wurden ein 21- und zwei 8-stöckige Hochhäuser im Ort gebaut, die es natürlich immer noch gibt. Das Büsumer "Kurviertel" wurde errichtet, wo größere Mehrfamilienhäuser entstanden. Auch die damalige Büsumer Schiffswerft wuchs beachtlich. Heute dienen diese Hallen als großer Getreidespeicher oder Winterlager für Jachten u.a.

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