Brandbekämpfung
Löschen von Wohnungs-, Gebäude- und Fahrzeugbränden
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Bekämpfung von Flächen- und Vegetationsbränden
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Einsatz unter Atemschutz bei Innenangriffen
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Verhindern der Brandausbreitung
Die Sicherheit der über 5.000 Einwohner des Nordseeheilbades Büsum und seiner zahlreichen Gäste zu gewährleisten, ist unsere zentrale Aufgabe. Die direkte Lage an der Küste prägt dabei maßgeblich die Einsatzbereiche unserer Feuerwehr. Sie stellt uns vor besondere Herausforderungen, die eine Feuerwehr im Binnenland so nicht kennt.
Auf dieser Seite geben wir einen Überblick darüber, was Mensch und Technik unserer Freiwilligen Feuerwehr täglich leisten, um Büsum sicher zu halten.
Löschen von Wohnungs-, Gebäude- und Fahrzeugbränden
Bekämpfung von Flächen- und Vegetationsbränden
Einsatz unter Atemschutz bei Innenangriffen
Verhindern der Brandausbreitung
Wasserrettung
Für die Wasserrettung (Hafen, Küste, Priele) wird in Büsum auch der Mehrzweckboot "Florentine" eingesetzt.
Eisrettung
Ist jemand im Eis eingebrochen geht es meist um Minuten oder sogar nur Sekunden. Bei der Eisrettung gilt oberste Vorsicht. Es wird versucht durch Gewichtsverteilung, z.B. zwei Steckleiterteile das Einbrechen der Rettungskräfte zu verhindern, um an die Einbruchstelle zu gelangen.
Je nach Einsatzsituation und Ort, arbeiten wir sehr eng mit der DGzRS, DLRG, Rettungsdienst und Polizei zusammen. Darüberhinaus verfügen wir über einige Überlebensanzüge, die es ermöglichen bei nahezu jeder Witterung in Wasser zu gehen und so in Not geratene Personen zu helfen. Je nach Einsatzsituation und Ort, arbeiten wir sehr eng mit der DGzRS, DLRG, Rettungsdienst und Polizei zusammen.
Das Wattenlaufen gehört zu den großen Attraktionen im Nordseeheilbad Büsum – und ist grundsätzlich eine sehr gesunde Freizeitbeschäftigung. Die Feuerwehr Büsum ist dabei nicht unterwegs, um Touristen oder Seehunde zu erschrecken. Hintergrund ist ein ernstes Problem, das seit Generationen immer wieder zu Einsätzen im Watt führt.
Sowohl Touristen als auch Einheimische wandern bei Ebbe oft sorglos durch das Watt vor dem Hauptstrand. Dabei geraten Menschen immer wieder in besonders weiche Bereiche und sacken ein. Panik, Unterkühlung und Kraftverlust sind die Folge – je mehr Bewegung, desto tiefer sinkt man ein. Nicht selten schaffen Betroffene es dann nicht mehr aus eigener Kraft heraus.
Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren nahm die Feuerwehr bei solchen Einsätzen Pumpen, Leinen und Leitern mit ins Watt, um festsitzende Personen freizuspülen. Später entstand eine spezielle Spüllanze für die Kübelspritze, die über die Jahre stetig weiterentwickelt wurde.
Um noch schneller helfen zu können – besonders wenn die Flut naht – wurde das Wattrettungsproblem erneut aufgegriffen. Neben Schleifkorbtrage und Spineboard entstand eine neue, einfache wie wirkungsvolle Lösung: die Befreiung mit Druckluft.
Hierzu entwickelte die Feuerwehr einen rund vier Meter langen Druckluftschlauch mit Ventil und einer etwa 1,20 Meter langen Luftlanze aus Kupfer. Das Atemschutzgerät dient dabei als mobile Luftquelle für lange Fußmärsche durchs Watt.
Die in den Boden eingebrachte Druckluft lockert den Wattboden gezielt auf, reduziert die Sogwirkung und erleichtert so das Herausziehen der feststeckenden Person deutlich.
Fazit:
Bei Übungen und ersten Einsätzen hat sich das Verfahren bereits hervorragend bewährt und die Rettung spürbar beschleunigt.
Unser ARGO Amphibienfahrzeug bringt dabei unsere Feuerwehrleute und Gerät schnell in die Nähe der zu rettenden Personen.
Die Freiwillige Feuerwehr Büsum ist Teil der Ölwehr Schleswig-Holstein und übernimmt damit eine besonders wichtige Aufgabe im Küsten- und Gewässerschutz. Immer dann, wenn Öl oder andere wassergefährdende Stoffe austreten, kommen die speziell ausgebildeten Einsatzkräfte zum Einsatz.
Ziel der Ölwehr ist es, Verunreinigungen schnell einzudämmen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und Schadstoffe fachgerecht aufzunehmen. Dazu verfügt die Feuerwehr über besondere Ausrüstung wie Ölsperren, Skimmer und spezielle Geräte zur Ölbekämpfung.
Durch die Einbindung in das landesweite Ölwehr-System kann die Feuerwehr Büsum bei Bedarf auch überregional unterstützen. So leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Nordsee, Wattenmeer und Umwelt.
Brandschutzaufklärung (BA):
Die Brandschutzaufklärung richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.
Brandschutzerziehung (BE):
Die Brandschutzerziehung dient der vorbeugenden Aufklärung in Kindergärten und Grundschulen.
Jedes Jahr widmen einige unserer Kameraden viel Zeit und Mühe der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen. Dabei liegt der Fokus darauf, den Kindern beizubringen, in Notsituationen angemessen zu reagieren. Dies schließt das korrekte Absetzen eines Notrufs über die Nummern 112 oder 110 ein sowie die Vermittlung von Verständnis und Vertrauen gegenüber den herbeieilenden Einsatzkräften. Im Ernstfall erscheint dies oft aufregender als in einer Übung oder in einem illustrierten Bilderbuch. Die Brandschutzerziehung begleitet die Kinder im Kindergarten über mehrere Jahre, um sicherzustellen, dass das Thema regelmäßig aufgefrischt wird.
Die Feuerwehr Büsum leistet Brandschutzerziehung bei den Kindergärten und Schulen in Büsum.
Hierbei wird den Kindern die Fünf lebenswichtigen Punkte, zum Anfassen nähergebracht:
Darüber
hinaus wird den Kindern gezeigt wie aus einem Normalen „Onkel“ ein
Feuerwehrmann wird. Dabei wird versucht ihnen die Angst, vor der
Erscheinung eines Ausgerüsteten Atemschutzgeräteträgers mit Maske und
dem damit verbundenem Atemgeräusch, zu nehmen.
Die Vorschulgruppen kommen auch zu Besuch in das Feuerwehrgerätehaus, wo dann das erlernte noch mal hinterfragt wird.
Dieses alles findet unter Leitung der Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehr Büsum statt.
👉 Die beste Feuerwehrarbeit ist die, die Brände verhindert.
Ansprechpartner zum Thema Brandschutzerziehung:
Björn Schmidt
Tel. 0160-4770780
info@feuerwehr-buesum.de