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Aktuelles
Amtswehr Büsum-Wesselburen
Neue Feuerwehrleute ausgebildet
Bereits zum 3. Mal hat die Amtswehr Büsum- Wesselburenden Grundlehrgang zum Truppmann in Eigenregie durchgeführt. Unter der Leitung des stv. Amtswehrführers Martin Rathje und seinem Team aus mehreren Feuerwehrkameraden innerhalb der Amtswehr, wurden in diesem Winterhalbjahr 8 neue Kameraden ausgebildet. Somit wurden mittlerweile 36 Kameraden so ausgebildet, dass Sie als Feuerwehrleute in den einzelnen Wehren tätig werden können. Eine solche Grundausbildung schafft die Grundlage für weitere Lehrgänge. In zahlreichen Stunden wurden neben Ausbildungsinhalten wie Unfallverhütungsvorschriften und Rechtsgrundlagen auch Themen wie Gerätekunde, die persönliche Schutzausrüstung, technische Hilfeleistung, Knoten und Stiche, lebensrettende Sofortmaßnahmen, Einsätze bei Gebäuden mit Photovoltaikanlagen, Hygiene am Einsatzort und natürlich der Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 geschult. Aber auch die Hilfe bei physischer und psychischer Belastung nach schweren Einsätzen, wurde den Kameraden Nähergebracht. Hierfür konnte mit Pastor Meyenburg ein kompetenter Ansprechpartner gewonnen werden. Von der Fähigkeit der Teilnehmer konnten sich am Samstag den 17. März 2012 während der Abschlussübung die geladenen Gäste ein Bild machen. Unter den Gästen waren unter Anderem der Bürgermeister der Gemeinde Büsum Maik Schwartau, Amtsvorsteher Peter Natius und Fachwart Helge Albrecht vom Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen, Amtswehrführer Siegfried Annies sowie einige Wehrführer aus der Amtswehr. Gestartet wurde der Abschlusstag mit einer schriftlichen Lernerfolgskontrolle. Danach ging es dann zum Übungsobjekt Bauhof am Rechenmeisterweg. Angenommen wurde ein Entstehungsbrand im Eingangsbereich. Nebenliegende Bereiche mussten geschützt werden. Routiniert wie alten Hasen, haben die Feuerwehrmänner ihre Aufgabe gemeistert. Allerdings war den Kameraden die Aufregung anzumerken. Besonders als der Befehl „Wasser halt“ kurzerhand umbenannt wurde in „Feuer einstellen“. Dann ging es zurück ins Gerätehaus der Feuerwehr Büsum. Nach einer kurzen Manöverkritik zur Übung richteten die Gäste ein paar Grußworte an die Kameraden. Bürgermeister Maik Schwartauzeigte sich sehr erfreut darüber, dass sich die Kameraden für die Feuerwehr entschieden haben, gäbe es doch viele Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Amtsvorsteher Natius lobte den guten Ausbildungsstand und dankte auch den Ausbildern für Ihr Engagement. Helge Albrecht legte den Kameraden nahe, sich auf dem Gelernten nicht auszuruhen und sich ständig weiter zu bilden. Gerade auf dem für die meisten Kameraden nachfolgendem Lehrgang auf Kreisebene zum Truppführer, müssen die erlernten Grundkenntnisse wie Knoten und Stiche sitzen. Amtswehrführer Siggi Annies gratulierte den Kameraden zur bestandenen Grundausbildung und der lobte den guten Zusammenhalt der Gruppe, welcher für ein positives Miteinander auf Amtsebene sorge. Er wünschte den Teilnehmern das sie immer gesund von den Einsätzen zurück kommen und die richtigen Entscheidungen treffen werden. Abschließend erhielten folgende Teilnehmer die Lehrgangsbescheinigung aus den Händen von Lehrgangsleiter Martin Rathje: Marc Voß (FF Büsum), Janek Ziegelmann und Patrick Kroll (FF Reinsbüttel), Jörn Böddicker, Martin Wendt, Marven Schlüter und Stefan Bornholdt (FF Wesselburen) sowie Christopher Maus (FF Schülp). Rathje gratulierte den Teilnehmern und wünschte Ihnen für die Zukunft alles Gute. Er bedankte sich bei den Mitausbildern und der Autoverwertung Wieben recht herzlich, die für Ausbildungszwecke mehrere schrot PKW zur Verfügung stellte, welchen die Kameraden fachmännisch in seine Einzelteile zerlegten durften. Beendet wurde der Abschlusstag mit einem gemeinsamen Mittagessen. Bericht - Fotos: Martin Rathje, Jens Albrecht / Amtswehr Büsum-Wesselburen






Wohnungsbrand in Westerdeichstrich
Zu einem Wohnungsbrand in der Straße Butendörp, wurde die Freiwillige Feuerwehr Westerdeichstrich am Freitag Abend um kurz nach halb acht gerufen. Hierbei kam glücklicher weise niemand zu Schaden. Die Wohnungseinrichtung wurde jedoch komplett zerstört. Bemerk hatten die Bewohner des Hauses selber, dass etwas nicht stimmte. Sofort rief man die Feuerwehr über Notruf 112 zur Hilfe und unternahm selber einen Löschversuch. Dieser musste aufgrund der entstehenden Verqualmung abgebrochen werden. Erst die eintreffende Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Hierbei wurde das relativ neue Hochdrucklöschgerät der Westerdeichstricher Wehr eingesetzt und hat sofort eine hervorragende Wirkung gebracht. Der Wasserschaden ist hierdurch extrem gering ausgefallen. Berichtete Wehrführer Axel Kurkowski auf nachfrage. Nach der Alarmierung war man sehr schnell mit einer schlagkräftigen Truppe dort um Hilfe zu leisten. Sonst hätte der Brandverlauf umfangreicher und für das Gebäude schlimmer enden können. Es wurden drei Trupps unter schwerem Atemschutz Eingesetzt. Ein Technischer Defekt an einer Gastherme war der Grund für das Feuer. Mit einem Lüftungsgerät wurde die Wohnung entraucht. Sie ist aber aufgrund der starken Verrußung durch die Brandeinwirkungen unbewohnbar geworden. Die Feuerwehr Westerdeichstrich war mit 35 Mann über eine Stunde im Einsatz. Auch wurde die Brandwohnung mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester abgesucht. Die Polizei war mit einem Streifenwagen Vorort und hat die Ermittlungen zum Brandausbruch aufgenommen. Die Bewohner der Brandwohnung sind vorübergehend bei Freunden untergekommen.
Bericht: Pressesprecher Amtswehr - Jens Albrecht





